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Drucklexikon L

Lackieren

Aufbringen einer farblosen, glänzenden oder matten Lackschicht als letzte Druckphase, entweder als Drucklack durch die Druckmaschine oder als Dispersionslack auf wässriger Basis durch ein eigenes Drucklackwerk. Lackieren verbessert das Aussehen eines Druckprodukts und erhöht, besonders bei mattem Papier, die Abriebfestigkeit der Druckfarben.

Laserdrucker

Dieser weitverbreitete Druckertyp arbeitet mit einer sich drehenden Trommel, deren Oberfläche bei Lichteinfall leitfähig wird. Diese Trommeloberfläche wird zunächst elektrisch aufgeladen. Dann schreibt ein Laser-Lichtstrahl über ein rotierendes Spiegelrad die Druckinformation zeilenweise auf die Trommel. Dort, wo Licht auf die Trommeloberfläche trifft, wird sie entladen. Anschließend aufgebrachtes Farbpulver haftet dadurch nur an den unbeleuchteten Stellen. Auf Papier übertragen und durch Wärme fixiert, erzeugt es das gewünschte Druckbild.

Laserdruckpapier

Dieses Papier dient zur Verwendung im Laserdrucker. Es hat eine gleichmäßige Oberfläche und für eine höchstmögliche Tonerhaftung, auch zur sofortigen elektrischen Entladung im Laserdrucker, eine speziell präparierte Oberfläche. (Siehe auch „Rund um den Druck”)

Laufrichtung

Die Laufrichtung von Papier ist die Richtung, in der es durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.

Lithographie

Von Alois Senefelder 1789 erfunden, ist die Lithographie (griech. „Schreiben auf Stein”) ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Steindruck. Die Druckvorlage wird mit spezieller Tinte oder Kreide direkt auf einen glattgeschliffenen Steinblock aus kohlensaurem Kalk übertragen. Vor dem Einfärben mit öliger Druckfarbe wird der Steinblock angefeuchtet. Die beschriebenen Stellen nehmen anschließend die ölige Druckfarbe an, während der unveränderte Kalkstein die Farbe abstößt. Mit Lithographien (kurz „Litho”) bezeichnet man umgangsprachlich auch Kopiervorlagen für den Offsetdruck (gerasterte Bilder, Strichätzungen).

Lumbeck-Verfahren

Fadenlose Klebebindung für Broschüren, Bücher, etc. Der Bund des Buchblocks wird geschnitten, sodass einzelne Blätter entstehen. Nach Einklemmen des Buchblocks wird der herausragende Bund nach einer Seite aufgefächert und mit Klebstoff bestrichen. Der Vorgang wiederholt sich beim Auffächern des Blocks zur anderen Seite. Benannt ist das Verfahren nach dem Buchbindermeister Emil Lumbeck (1886-1979).

LWC, MWC und Co.

Für Rollenoffset- und Tiefdruckpapiere haben sich durch die Globalisierung der Papierindustrie eine Reihe englischer Bezeichnungen eingebürgert. Je nach Flächengewicht gibt es für gestrichene Papiere die Klassen HWC (heavy weight coated), MWC (medium weight coated), LWC (light weight coated) und ULWC (ultralight weight coated) – jeweils holzhaltig und in verschiedenen Varianten, auch satiniert. MFC-Papier (machine finished coated) ist gestrichen, überwiegend aus Holzschliff hergestellt, mit einem Flächengewicht von 48 bis 80 g/m2, teilweise mit höherem Volumen. LWC (light weight coated) ist besonders leicht gestrichenes Papier für den Rollenoffsetdruck. Bei SC-Papier (supercalandered) handelt es sich um satiniertes (kalandriertes), holzhaltiges Naturpapier (das heißt ungestrichenes Papier), überwiegend aus Holzschliff und Altpapier. (Siehe auch „Rund um den Druck”)