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Drucklexikon M

Magnetische Druckfarben

Magnetische Druckfarben reagieren auf Magnetfelder. Mit Hilfe entsprechender Sensoren lassen sie sich zum Beispiel zur maschinellen Identifikation von Etiketten einsetzen.

Maschinen-Proof

Der Maschinen-Proof – auch Andruck genannt – dient dazu, das Druckergebnis als Resultat des gesamten Produktionsprozesses zu überprüfen. Es handelt sich hierbei um das aufwändigste Kontrollinstrument für den Druckprozess. Sein größter Vorteil liegt darin, dass es unabhängig vom vorangegangenen Preprint-Prozess einen wirklichkeitsnahen Eindruck vom Druckergebnis liefert. Dem späteren Druckergebnis kommen Maschinen-Proofs am nächsten, wenn man sie mit dem originalen, auch für den späteren Drucklauf verwendeten Papier anfertigt.

Mattpostpapier

Mattpostpapier nennt man meist holzfreie, vorwiegend weißes Naturpapier mit und ohne Wasserzeichen, das vornehmlich im Büro verwendet wird. (Siehe auch „Rund um den Druck”)

Moiré

Mit Moiré (franz. Moiré – Gewebe mit Schillermuster) bezeichnet man eine störende Musterbildung, die bei Halbtonbildern erscheint, wenn sie aus bereits gedruckten Vorlagen angefertigt werden. Die Ursache liegt darin, dass das Raster der Vorlage das Raster des neuen Drucks überlagert. Außerdem können Moirés bei mehrfarbigen Bildern entstehen, wenn die einzelnen Farbauszüge nicht in der richtigen Rasterstellung aufgenommen werden. Auch durch geringfügige Abweichungen des Passers durch Papierverzug kann es zu einem Moiré-Effekt kommen.

Mönch

In der traditionellen Sprache der Buchdrucker ist ein Mönch eine blassgedruckte Stelle auf dem Druckbogen.

Multimedia

Mit Multimedia bezeichnet man pauschal elektronisch gespeicherte, übertragene und dargestellte Medienprodukte und -dienstleistungen. Wichtigste Merkmale sind dabei der gemeinsame Einsatz verschiedener statischer und dynamischer Medientypen (Text und Bild beziehungsweise Audio, Animation und Video) sowie im zweiten Schritt die Möglichkeit des Rezipienten, die Inhalte interaktiv zu nutzen. Dies setzt Datenübertragung zwischen dem Inhaltsangebot und dem Nutzer in beiden Richtungen voraus. Die Video-Komponente multimedialer Angebote ist mit großen Datenmengen verbunden, die entsprechend hohe Übertragungsraten erfordern. Daher spielen Technologien zur Datenspeicherung und -übertragung sowie zur Datenkompression für die Entwicklung und Einführung multimedialer Systeme eine entscheidende Rolle. Typische Multimedia-Anwendungen sind im privaten Bereich Lexika, Lernprogramme und Spiele, bislang hauptsächlich in Verbindung mit dem Speichermedium CD-ROM. Im kommerziellen Bereich gewinnt neben der länger bekannten Telekonferenz-Technik das kooperative Arbeiten im technischen Design über Online-Verbindungen zunehmend an Bedeutung.