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Drucklexikon S

Satinieren

Eine Nachbehandlung des Papiers nach der Herstellung ist das Satinieren in Kalander – auch Kalandrieren genannt. Dabei läuft das Papier über mehrere Walzenpaare, die durch Walzen verschiedener Härte und Materialien gebildet werden. Der dadurch bewirkte „Bügeleffekt” verleiht dem Papier mehr Glätte und Glanz.


Schreibpapiere

Schreibpapiere sind weiße oder farbige, holzfreie oder holzhaltige, aber auch mit Altpapier gefertigte Papiere mit Oberflächenleimung.
(Siehe auch „Rund um den Druck”)


Schusterjunge

Scherzhafte Bezeichnung für die erste Zeile eines neuen Absatzes, die als unterste Zeile einer Satzseite beziehungsweise Spalte steht. Die folgende Seite beziehungsweise Spalte beginnt demnach mit der zweiten Zeile. Ein Schusterjunge ist ein typographisch nicht zulässiger Umbruch.


Siebdruck

Beim Siebdruck besteht die Druckform aus einem Siebgewebe mit Druckschablone. Die Druckfarbe wird durch die Druckform hindurch auf das zu bedruckende Material übertragen. Zum Übertragen des Bildes auf das Sieb gibt es mehrere Methoden von einfacher manueller Art bis zum fotografischen Prozeß. Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf bis zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren. Er eignet sich daher besonders für hochwertige Werbedrucke, Schilder, Plakate und Verpackungsdrucke.


Siebenfarbendruck

Der Siebenfarbendruck ist eine Variante des Offsetdrucks, bei der man neben den herkömmlichen Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz auch noch Violettblau, Grün und Orangerot einsetzt. Das nach einer Theorie des Farbenspezialisten Harald Küppers entwickelte System liefert auch im Bereich der zusätzlichen drei Farben leuchtende Druckergebnisse, die sich mit dem normalen Vierfarbdruck nicht erreichen lassen.


Softproof

Im Gegensatz zu einem Hardproof dient ein Softproof zur Simulation eines Druckergebnisses ohne materielle Hilfsmittel, das heißt als Bild auf einem Computer-Bildschirm. Ein aussagekräftiges Softproof setzt die sichere Beherrschung des Prozesses der elektronischen Bildverarbeitung durch Color-Management vom Eingabegerät bis zur Druckmaschine sowie definierte Lichtverhältnisse am Aufstellungsort des Bildschirms voraus. Unter solchen Umständen verspricht das Verfahren Rationalisierungspotenziale im Prozessablauf der Druckvorstufe.


Sonderfarbe

Farbe in einer Drucksache, die nicht durch Übereinanderdruck der CMYK-Farbskala im Vierfarbendruck, sondern durch einen besonderen Druckgang erzielt wird. Im Gegensatz zu der CMYK-Skala, die international genormt ist, gibt es für Sonderfarben keine einheitliche Norm. Unter Grafikern ist das Pantone-System verbreitet, in der Druckindustrie hat jeder Druckfarbenhersteller sein eigenes Farbmischsystem; am weitesten verbreitet ist das HKS-Modell.


Subtraktive Farbmischung

Bei der subtraktiven Farbmischung entsteht der Farbeindruck dadurch, dass einzelne Frequenzbereiche, das heißt Farben, aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Lichts herausgefiltert werden. Bei Farbdrucken geschieht dies durch Übereinanderdrucken der verwendeten Druckfarben – in der Regel die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb, mit denen sich alle Farbtöne des zugehörigen Farbraums in dieser Weise erzeugen lassen.